Donnerstag, 27. Juli 2017

Andreas Eschenbach – „Die steinernen Schatten“

ISBN: 9-783-401-50948-8

Mal ein Eschenbach, wie ich ihn noch gar nicht kannte. Schon vom Cover her, war das SkyFi unschwer zu erkennen. Und mir diesem Genre tue ich mich ja schon immer etwas schwer. Entweder es fesselt mich total, oder aber die Technik steht komplett im Vordergrund und stößt mich komplett ab. - Dieses Buch lief also Gefahr, im Recordtempo wieder vom Reader runter zu fliegen...

Elinn, eines der berühmten Marskinder, macht einen Alleingang. Sie glaubt, dass die Marsianer sie zu sich rufen. Also schnappt sie sich nachts ihren Raumanzug und schmuggelt sich mit einem Transportflug zu den Türmen.
Elinn kann den Turm durchschreiten und wird von der Schwerkraft zu Boden geschmettert.
Carl, ihr Bruder, und Urs, der Sohn des Präsidenten der Marssiedlung, wollen ihr helfen. Aber dann sind sie alle drei auf dem anderen Planeten gefangen.
Der Planet stellt sich als die Erde heraus. Doch so ungefährlich ist das für Elinn nicht. Denn ihre Marslungen drohen auf der Erde ihren Dienst zu versagen.
Die Kinder müssen zum Mars zurück, doch das Flugfenster hat sich gerade für ein Jahr geschlossen. Und dann werden sie auch noch entführt, weil die so genannte Heimwärtsbewegung sie für ihr Zwecke missbrauchen will. - Ausgerechnet ein umstrittener Großindustrieller kann ihnen aus der Klemme helfen.

Alles klar, es handelt sich um den vierten Teil einer Reihe, von der ich bis dato nicht mal etwas gehört habe. Aber am Verständnis hat das nichts geändert. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Auch Zusammenhänge waren mir immer klar. Zur Not sind kleine Erklärungen mal eingeflochten worden und schon war alles gut.
Am Ende merkt man eben, dass es sich um eine Serie handelt. Das Buch hört auf und der Leser wird so mittendrin stehen gelassen. Die Bemerkung, dass die Fortsetzung folgt, hat mir persönlich dann auch nicht wirklich weiter geholfen.
Ansonsten war ich von dem Buch schwer begeistert. Trotz dem es ScyFi war, wurde auf die Technik und deren Beschreibung kein all zu großer Wert gelegt. Die Handlung ging immer schön voran und ich habe auch ein Kopfkino vor Augen gehabt. Die Bilder, die ich da gesehen habe, waren einfach nur richtig klasse und spacig. Die Marslandschaft konnte ich mir so richtig vorstellen und auch die Menschen und ihr Leben auf diesem Planeten.
Der Text war flüssig. Es hat Spaß gemacht zu lesen, weil die Handlung nie mal langweilig oder zäh wurde. Die Beschreibungen waren sehr geschickt in den Text eingefügt. Und auch die Dramatik hat sich wie ein roter Faden schön durch die komplette Story gezogen. Wenn das eine Problem gelöst war, tauchte auch gleich das nächste auf. - Richtig herrlich!

Dieses Buch bekommt auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir. Es ist genau das Richtige, um sich an SkyFi heran zu tasten. Und auch die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt, fällt nicht weiter auf.
Auf jeden Fall eine Bewertung von 5 von 5 möglichen Sternen. Alles andere wäre einfach nicht in Ordnung.
Natürlich gibt es auch wieder eine Leseprobe auf meiner Website. So könnt ihr euch durchaus auch mal ein Bild machen.

Wie lesen uns!

(Auszüge des Textes sind auf meiner Website und auch auf Lovelybooks von"TanteGhost" zu finden.)

Mittwoch, 26. Juli 2017

Grün eben


Als wir noch kein Geld für große Urlaubsreisen hatten, haben wir uns in der Umgebung umgeschaut. So kamen wir darauf, dass wir den botanischen Garten in Jena besuchten. - War jetzt nicht der größte, aber auf jeden Fall sehenswert!
Ich habe keine Ahnung, was das für eine Pflanze ist. Aber gefallen hat sie mir auf jeden Fall irgendwie. Die Büschel, oben auf den Halmen, sahen total weich und wuschelig aus. Wenn meine Allergie nicht gewesen wäre, hätte ich mir daraus direkt ein Bett machen wollen.

Das Bild entstand am 28.08.2012

Dienstag, 25. Juli 2017

Kakteen



Als wir noch kein Geld für große Urlaubsreisen hatten, haben wir uns in der Umgebung umgeschaut. So kamen wir darauf, dass wir den botanischen Garten in Jena besuchten. - War jetzt nicht der größte, aber auf jeden Fall sehenswert!
Kakteen, mit und ohne Blüte... die mag ich irgendwie am liebsten. - Ok, sind ja auch die einzigen Blumen, die bei mir was werden. *lach*

Die Bilder entsstanden am 28.08.2012

Montag, 24. Juli 2017

Das Ziel



Ein Sonntag im Augsust 2012, der Muggel, der Kommissar und ich machten einen Spaziergang.... seht selbst!
Das Ziel dieses Tages war erreicht. Der so genannte Alexanderturm so was ganz tolles sein. Entpuppte sich aber als lieblos in den Wald geballerte Stahlkonstruktion, auf die man hätte hinauf steigen können.... Wir haben es gelassen, denn so wirklich vertrauenserweckend sah das jetzt nicht aus.

Das Bild entstand am 27.08.2012

Sonntag, 23. Juli 2017

Wochenzusammenfassung 29. Kalenderwoche 2017

Allgemein:

Sportlich gesehen war es eine recht aktive Woche. Ich habe meine vier mir selbst verordneten Beweungseinheiten geschafft und war auf der Waage am Ende dann doch enttäuscht. Das Gewicht ist nämlich wieder rauf, statt wenigstens zu bleiben, wo es hin gehört. - Ich sehe es schon kommen, dass ich im Urlaub wieder als dickes fettes Wahlross auf der Sonnenliege rumhullere und Green Peace mich wieder ins Meer schupsen will. - Himmel bin ich frustriert.

Ansonsten habe ich den Haushalt so ziemlich als Stiefkind behandelt. Nur einmal habe ich mich aufraffen können, in dieser Woche. - Das liegt aber nicht zuletzt daran, dass es mich immernoch innerlich komplett auffrisst, dass ich bei meinem alten Einsatz durch eine Polin ersetzt worden bind und nun in einer Firma stecke, wo die Chefin zur Hölle nicht in der Lage ist, mal ein Machtwort zu sprechen. - Also liege ich abends im Bett, bin am Überlegen und Grübeln und komme einfach nicht zur Ruhe.

Allerdings ist es derzeit sehr angenehm, dass die Eltern im Urlaub sind. Keiner schimpft und bekäst sich die ganze Zeit. Ich komme nach Hause und es herrscht einfach nur himmlische Ruhe.

Gestern haben wir dann unser alljährliches Grillfest gemacht. Es sind zwar nicht alle gekommen, die ich einladen wollte, aber das kennt man ja. Um so mehr liegt jetzt in der Gefriertruhe von dem, was über ist.
Ansonsten war der Abend zwar kurz, aber gemütlich. Das Wetter hat mit gespielt, denn es hat erst in der Nacht wieder geregnet und die Temperaturen waren auch so halbwegs zum Aushalten. Wir hatten einige Lacher, haben einmal mehr über die Asyplolitik in diesem Land diskutiert und ansonsten etwas getrunken...

Heute wird es dann ruhig weiter gehen. Mal sehen, was der Tag so bringt. Wobei das so viel nicht sein wird, da schon wieder Regenwolken aufziehen. Aber hey, es ist ja nicht so, dass es mir an Lesestoff mangelt. Im Leben nicht!!!

Gelesen:

"Sei schlau, stell dich dumm" von Daniela Katzenberger, habe ich durch. Das war leichte Kost für zwischendurch. Und es hat auch nur zwei Einheiten auf dem Ergometer dafür gebraucht. Dann war das Buch schon wieder Geschichte.
Woran ich jetzt etwas intensiver zu tun habe ist "Wannseekonferenz - Der Weg zur Endlösung" von Peter Longerich. Das ist im Prinzip ein Sachtext über eben jene Konferenz und ihre Folgen für Juden, Behinderte, Sinti und Roma. Vom Umfang her ist es nicht viel, aber der Stoff da drin ist schon mächtig gewaltig.

Arbeit:

Hör mir auf! - Ich habe in der kommenden Woche mal eben den Hut aufgesetzt bekommen, obwohl ich den gar nicht wollte!!! - Nun soll ich also für alles verantwortliche sein. Ich frage mich nur, wie das funktionieren soll. Ich bin genau so nur Leiharbeiter wie meine Kollegen auch. Ich habe nicht das Recht, ihnen Anweisungen zu geben. Das muss schief gehen!!!
Ansonsten stehe ich in meiner Leihbude nun entgültig auf der Liste für die nächste Betriebsratswah, die dann am 29. September wohl statt finden wird. - Bin ja mal gespannt.
Und es gab mal wieder einen Aufreger um meine Handynummer. Die unfähige Chefin war doch wirklich der Meinung, dass ich ihr mal meine Nummer rüber reiche, damit sie mich erreichen kann. Ich habe aber dann argumentiert, dass das mein privates Handy ist. Ich finanziere es, also ist es meine Sache, wer meine Nummer bekommt und wer nicht. Außerdem könnte ich die ja gleich ins Telefonbuch setzen lassen, wenn ich sie jedem Betrieb gegeben hätte, der sie schon hat haben wollen. Und vor allem, aus was für fadenscheinigen Gründen. Die Leute müssen echt denken, so ein Leiharbeiter ist mal eben strohdumm auf der Wurschtsuppe daher geschwommen gekommen.

Second Life:

Mit meinem Second Life - Blog bin ich noch kein Stück weiter.
Ansonsten herrscht auch hier gerade das totale Sommerloch. Kaum mal Verkäufe, egal welches Fiech das jetzt ist. Nur über den Marektplace h abe ich in dieser Woche einmal eine Pflanze und zwei Pferde verkauft.

Topp der Woche:

Die vielen vielen Lacher, die ich mit meinen Kollegen so hatte während einer Schicht. Ich finde es schön, dass wir uns alle einig sind, uns eben nicht gerade ein Bein ausreisen zu müssen und ansonsten so richtig viel Spaß miteinander hatte. - Das kann nächste Woche schon wieder ganz anders aussehen. Da bekomme ich zwei neue dazu. Mal sehen, was das für Spacken sind.

Flop der Woche:

Meine ständige Müdigkeit. - Ich habe mich wohl noch immer nicht wirklich an die Frühschicht gewöhnt. Es ist immerhin eine Stunde früher, als das ganze letzte Jahr....