Montag, 25. September 2017

Urlaub auf Kuba - Havanna Tabak und Rum (Teil 2)

Der nächste Part des Ausfluges widmete sich dann der „Stadt“ Havanna. Wir starteten diese „Besichtigung“ noch vor den Toren der Stadt, in dem wir an einer alten Festungsanlage anhielten.

Ein Teil der alten Festungsanlage

Dem Reiseführer habe ich entnommen, dass es sich hier um Teile des „Castillo de la Ral Fuerza“ handelt. Eine Festung der königlichen Streitkräfte, entstand ab 1558. Eine alte Stadtbefestigung eben, die dem Schutz der Stadt dienen sollte.

grandioser Ausblick

Einen grandiosen Ausblick auf die Weiten des Meeres und auf die „Neustadt“ von Havanna hatten wir von der Stelle auf jeden Fall.

Stadtansichten

Im Bus ging es dann ein Stück durch die Stadt. - So wirklich Flair habe ich hier noch nicht empfunden. Das war für mich erst einmal eine typische Großstadt. Was aber auch nicht weiter verwunderlich war, weil wir am Hafen vorbei kamen, wo neben großen Ozeanriesen eben auch Handelsschiffe lagen.
Dann hatten wir eine Stadtführung zu Fuß, wo man schon mehr von „Havanna“ gemerkt hat.
Geführt hat uns im Übrigen der selbe Mann, der auch schon den Bus begleitet hat.

Ein rosanes Haus, das mich irgendwie fasziniert hat...

Die Museen sind dort irgendwie offen. Einen Hauseingang rein und schon standen da Schaukästen mit Waffen. Einige davon sollen bei der Revolution von Fidel Castro benutzt worden sein.

Straßenmusik – Typisch Kuba und macht dann einfach nur gute Laune. Man vergisst Wärme und eventuelle Erschöpfung und fängt einfach irgendwie an zu tanzen.

Ein Straßenzug mit Holzpflaster. In Kuba zumindest einmalig. Ob es das auf der Welt noch einmal gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf jeden Fall ist dieses Pflaster vor einem alten Palazzo. Die damalige Hausherrin hat das Holzpflaster veranlasst, damit sie von den Pferdehufen nicht immer bei ihrer Siesta gestört wurde. - Lustig was? Es gab auch damals schon elitär verschrobene reiche Säcke.

Die Kathedrale von Havanna. Seit 1992 ist sie UNESCO-Weltkulturerbe

Mittag gab es an diesem Tag im „La Bodeguita del Medio“. Die Stammkneipe von Ernest Hemigway. Hier kam er immer her um seinen Mojito zu trinken. Und wenn die damals schon so gut waren, wie der, den wir an diesem Tag bekommen haben, kann ich den Mann nur all zu gut verstehen.

Sonntag, 24. September 2017

Wochenzusammenfassung 38. Kalenderwoche 2017

Allgemein:

Die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub habe ich dann also wieder hinter mir. Die Brückentage im Oktober kann ich auf jeden Fall mal ganz getrost vergessen, denke ich mal. Das Papier für den Antrag kann ich mir mal schön sparen. Und natürlich hatte ich eine Erkältung, genau so, wie ich mir das schon vor dem Urlaub gedacht habe. Aber der Reihe nach:

Am Anfang der Woche hatte ich doch noch ganz schön mit dem Jetlag zu kämpfen. Das frühe Aufstehen, die ständige Aufmerksamkeit, was man tut und kontrolliert.... da hatte ich gut zu tun, da wieder rein zu kommen. Zu allem Überfluss hat es mich dann am Dienstag Mittag rum, angefangen umzuhauen. Niesattacken machten mir das Leben schwer und die Nase fing an zu laufen. Am Mittwoch Morgen hatte ich es dann ganz satt. Ich war sowas von dick erkältet, dass ich wirklich kurz davor war, zum Doc zu gehen. Einzig die Tatsache, dass ich eben erst Urlaub hatte, hat mich davon abgehalten. Mit Paracetamol, Hustensaft und Nasenspray voll gepumpt, habe ich mich durch den Tag gekämpft.
Doch schon ab Donnerstag ging es wieder bergauf. - Hat wohl auch mit der Rosskur am Mittwoch Nachmittag zu tun....

Heute werden wir noch wählen gehen. - Ist ja nicht so, dass man wirklich eine Wahl hat. Pest oder Cholera... ist doch egal, was man wählt.... - Außerdem bezweifle ich noch immer, dass wirklich jede einzelne Stimme, gerade von hier, dem Arsch der Welt, in das komplette Ergebnis einfließt. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass da wirklich alles mit rechten Dingen und termintreu zugeht. Und da gibt es ja noch kleinere Wahl"büros", als das hiesige.

An der Hundelosigkeit hatte ich in dieser Woche wieder hart zu kämpfen. Immer und immer wieder bin ich am Nachmittag nach Hause gekommen und habe mich auf das Fellknäuel gefreut, dass einen begrüßt. Und am Ende war da nichts und ich habe mich mindestens zwei mal dabei erwischt, wie ich total geschockt und ratlos vor der leeren Hundebettecke stand....
Mit einem Züchter haben wir noch keinen Kontakt wieder aufgenommen. Was mich angeht, ich habe da meine Zweifel. Will ich diesen Ärger wirklich noch einmal? Diese bohrenden Fragen, wie lang das Tier denn allein ist... was damit passiert, wenn man in den Urlaub fährt.... der Züchter, der dann vielleicht in die Wohnung will, um zu kontrollieren, wie es dem Tier geht. Is ja wie eine Kontrolle vom Amt.... ich weiß nicht.
Ich habe auch schon überlegt, ob es nicht vielleicht so eine arme Seele aus dem Tierheim werden soll. Aber die behalten sich ja auch das Recht auf Kontrollen vor. Sogar unangemeldet. ...

Gelesen:

Auf jeden Fall nicht viel. Ich wollte ja "Das Prometheus Mosaik" noch einmal von vorne anfangen und durchlesen. Da hat mir die Erkältung aber einen Strich durch die Rechnung gemacht....

Second Life

Die Zucht von den Rehen geben wir wohl komplett auf. Wir haben einen Verkauf auf einer speziellen Sim dafür angemietet. - Aber auch hier verkaufen wir mal null komma nichts.
Meine Freundin lässt die Fawns jedenfalls ganz weg. Ich für meinen Teil werde sie weiter machen, aber im kleinen Stiel und nicht unbedingt auf den Verkauf ausgelegt. Ich werde sie bei der Onlineverkaufsplattform anbieten. Für ganz billig Geld. Vielleicht geht ja ab und zu mal was.
Was die Ponies angeht... In dieser Woche treten meine neuen Superpaare endlich in Action. - Ich bin ja mal gespannt....

Topp der Woche:

Aufgrund der erzwungenen Ruhe konnte ich alle abonnierten Videos von Youtube schauen. Das war schön und auf dem TV mal gleich doppelt so bequem wie sonst. Ich liebe es einfach nur, wenn mein Handy zur Fernbedienung wird.

Flop der Woche:

Dadurch, dass es mich so umgehauen hat, habe ich nicht die Hälfte von dem geschafft, was ich schaffen wollte.... das nervt.

Samstag, 23. September 2017

Urlaub auf Kuba - Havanna Tabak und Rum (Teil 1)

Unser erster Ausflug auf Kuba sollte uns nach Havanna führen. Nichts ahnend, was da in nicht mehr ganz zwei Wochen auf uns zu kommen würde, machten wir uns in einem etwas kleineren Reisebus auf dem Weg.
Der Bus entsprach in etwa deutschen Standard aus dem Jahre 2005. Also nicht mehr unbedingt nagelneu, dafür jedoch sauber und klimatisiert.

In den Prospekten ist ja immer ein Bruchteil von dem angegeben, was man an diesem Tag alles sehen würde und so kam es, dass bereits der erste Programmpunkt des Tage eben nicht aufgeführt war.

Die große (Autobahn)brücke über das „Valle de Yumurì“

Wir fuhren auf einer Brücke über ein wirklich wunderschönes Tal. Es grünte so prächtig vor sich hin, dass den Namen „Death Valley“ gar nicht verstehen konnte.
Die Brücke, 300 m lang und 112 m hoch, ist die größte Brücke Kubas. Das Tal, welches sie überspannt, ist übersetzt das „Tal des Todes“



Der Name stammt von zwei Legenden ab. Ich zitiere einfach mal aus dem Reiseführer, da ich es nicht besser ausdrücken könnte:

Legende 1:
„Die erste Legende berichtet von einem Indio-Stamm, dem prohezeit worden war, dass ein großes Unglück über ihn käme, sobald sich ein Mädchen des Dorfes namens Coalina jemals verlieben würde. Coalina, die von außergewöhnlicher Schönheit gewesen sein soll, wurde deshalb von ihrem Vater versteckt. Kein fremder sollte sie je zu Gesicht bekommen, nur ihre Familie durfe sie sehen. Dennoch erzählte mans ich alsbald im ganzen Land vom Liebreiz Coalinas, worauf sich Nerey, ein junger Taìno- Häuptling aus Camagüey, aufmachte, um die Schöne zu suchen. Es kam, wie es kommen musste. Nerey fan Coalina – für beide war es Liebe auf den ersten Blick. Doch dann habe, wie geweissagt, plötzlich von einer Sekunde auf die andere die Erde zu beben begonne, die Berge von Matanaz hätten sich aufgetan, der Fluss sei über seine Ufer getreten, habe das Indio-Dorf zertört und die Liebenden it sich gerissen. Die letzten Worte Coalinas seinen „yu murì“ gewesen, erzählt man.“ (Quelle: „Varadero & Havanna“ von Wolfang Ziegler; ISBN: 978-3-95654-277-0)



Legende 2:
„In der zweiten Sage heißt es, dass zur Zeit der spanischen Eroberer viel Indios ihr Dasein unter fürchterlichen Umständen fristen mussten. Grausame Folter, brutale Vergewaltigung und blutige Gemetzel waren an der Tagesordnung – und zumindest so weit entspricht die Legende der Wahrheit. Viele Eingeborene suchten daher im Tal den Freitod, anstatt der Willkür der Kolonialherren ausgeliefert zu sein und ihnen als Sklaven zu dienen. Sie erklommen dazu die mehr als 100 Meter hohen Kalksteinklippen, für die die Landschaft bis heute bekannt ist, und stürzten sich mit dem Schrei „yu murì“ in den Abgrund.“ (Quelle: „Varadero & Havanna“ von Wolfang Ziegler; ISBN: 978-3-95654-277-0)



Welcher Legende man nun mehr Glauben schenken kann, weiß heute niemand mehr. Klar ist nur, dass früher in diesem Tal und auch in der heutigen Provinz Matanaz viele Taìno lebten.

Ja, auch ich hatte das Verlangen in diesem Tal einmal herum zu wandeln (wandern), doch davon wird dringend abgeraten. Das Tal ist wenig erschlossen. Es führen nur wenige schmale Pfade hindurch, deren Abzweigungen nicht beschildert sind. Ohne Guide – keine Chance!!!
Dann doch lieber den Blick von der Aussichtsplattform mit kleiner Snackbar genießen und seinen Gedanken freien Lauf lassen,

Freitag, 22. September 2017

Freitagsfüller #440

vom .XX.2017




  1. Wenn ich heute noch einmal von Vorne beginnen müsste, also mit dem Tag, dann würde ich verzweifeln. Ich liebe Wochenende!!! Könnte von mir aus jeden Tag sein.
  2. Irgendwie geht es  immer weiter. Vor einer Woche wollte ich mich am liebsten noch in meiner Wohnung verkriechen und nie wieder raus kommen und heute habe ich schon wieder die erste Urlaubswoche nach dem Urlaub hinter mir. Meine Angst, nicht wieder in den Einsatz zu dürfen, war unbegründet und es läuft einfach wieder.
  3. Ich muss daran denken, dass ich unbedingt lernen sollte, fünfe auch mal gerade sein zu lassen. Der Haushalt und anderer Stress laufen mir nicht weg. Mein Leben schon, wenn ich nicht aufpasse.
  4. Einen mit Erdbeeren gepimpten Eiweißshake gibt es heute zum Abendessen.
  5. Meine letzte Mail begann mit den Worten : Sehr geehrte Damen und Herren.
  6. Abends kann ich im Moment immer so schlecht einschlafen. Ich bin zwar abends total KO, aber da sind immer wieder noch so ein paar Gedanken, die mir nicht aus dem Kopf wollen. Da muss ich echt mal zusehen, dass ich die los werde.
  7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Leseabenteuer, morgen habe ich geplant, ein wenig Haushalt zu machen und ansonsten zu chillen und Sonntag möchte ich mal sehen, ob man nicht auch ohne Hund mal wieder einen Sonntagsspaziergang machen kann!

Zum Originalartikel geht es HIER lang!

Urlaub auf Kuba - Die Hotelanlage

Wir hatten, nach einer ausführlichen Beratung im Reisebüro, ein Hotel der Gruppe „Iberostar“ gebucht. Gehört hatte ich von denen noch nichts, aber weltweit gesehen, sollen die richtig gut dabei sein. Vier Sterne, als Anlage sollte es angelegt sein. Und ich wollte kein Zimmer im Haupthaus haben.

Das Wetter war warm, genau so, wie ich es ja im Sommerurlaub auch möchte. Es war eine extrem feuchte Luft, was aber in der Regenzeit in Kuba nicht weiter verwunderlich ist. Und daran gewöhnen musste man sich so oder so erst einmal. Schließlich ist das die Karibik...

Die Anlage war auf jeden Fall erst einmal wunderbar gepflegt. Der Rasen geschnitten, viel Grün ringsrum... eben alles gepflegt.

Das Zimmer war auf jeden Fall mal geräumig. Im Bad hat man sich nicht an jeder Ecke gerammelt, es war schon ersichtlich, dass man hier einen gewissen Standard erfüllen musste. Zwar alles ein wenig abgewohnt und älter, aber man hat schon gesehen, dass sich die Leute Mühe geben. Es war sauber und stilecht, wenn man das so sagen kann. - Also für kubanische Verhältnisse sauber. Nach deutschen Standarts sollte man nicht unbedingt gehen.

Der Schlafraum

Das Waschbecken... gegenüber war der Schrank und eine Tür weiter ein weiterer Raum mit Toilette und Dusche

Das Essen war nicht von schlechten Eltern. Es war Auswahl da, es war appetitlich angerichtet und es war Abwechslung. - Wer hier nichts gefunden hat, war schlicht und ergreifend selber schuld. Zum Frühstück zum Beispiel, hatte es Eier in den verschiedensten Varianten. Es wurde French Toast und Eierkuchen frisch gemacht. Man konnte Obst und Gemüse, Joghurt und Müsli bis hin zum Brot mit Wurst oder Bohnen und Speck haben.

An 5 verschiedenen Bars wurde für Getränke gesorgt. Probiert habe ich Mojito und Pina Colada. Wobei mir der Mojito besser geschmeckt hat. Die Pina Colada war süß und hat aufgrund ihres Milchgehaltes unheimlich satt gemacht.
Alkoholfrei habe ich oft „San Francisco“ getrunken. Eine Fruchtsaftmischung, die zwar unheimlich süß, aber mit genügen Eiswürfeln super erfrischend war.
Als Durstlöscher gab es immer Wasser. Das ging immer. Und irgendwie habe ich auch ständig ein Fläschchen mit mir herum getragen. - Durch die schwülen Temperaturen habe ich quasi ständig geschwitzt und diese Flüssigkeit musste wieder aufgefüllt werden.

Der Weg zum Strand

Der Weg zum Strand war nicht sehr weit. - Auch so etwas, was ich mir ausgesucht habe. Wenn schon Urlaub am Meer, dann wenigstens auch direkt am Strand.

Der Pool in der Anlage

Den Pool haben wir gar nicht genutzt. Zum einen wurde man da von der Animation den ganzen Tag bespaßt oder beschallt, und zum anderen haben da die Kinder durch die Gegend getollt. Da war es am Strand schon wesentlich ruhiger. Außerdem braucht es bei einem Urlaub am Meer auch mal einen echten Wellengang.

Das Meer

Das Meer selber war einfach nur unheimlich warm. Gerade am Nachmittag hat man echt gedacht, man steigt in eine Badewanne, und nicht ins Meer.

Die Fauna von Strand und Anlage

Und dann sind dir im Strand und in der Anlage immer wieder die so genannten „Strandhunde“ begegnet. Es gab die in allen möglichen Größen und putzig sahen sie auf jeden Fall aus. Wenn sie gesehen haben, dass sich einer gehähert hat, wurde der Schwanz eingekringelt und ab dafür. Man konnte fast sagen, dass Arme und Beine eine rotierende Scheibe gebildet haben.
Neben diesen Strandhunden bin ich jeden Morgen von zwei Kolibries zum Frühstück begleitet worden. Die waren aber zu schnell, als das ich sie hätte fotografieren können. - Sie flatterten da immer an der Hecke entlang und sind immer mal wieder an einer Blüte stehen geblieben. - wirklich putzige Gesellen

Also mit dem Hotel haben wir auf jeden Fall einen Volltreffer gelandet. Es war super da, nicht weit zum Strand, das Essen war Bombe und auch die Gesellschaft hat sich dann mit der Zeit ergeben. - passte :-)
Auch was „Irma“ anging, super Service. Aber das soll einen eigenen Artikel geben.