Sonntag, 28. Mai 2017

Wochenzusammenfassung 21. Kalenderwoche 2017

Allgemein:

Eine ruhige, und doch ereignisreiche Woche liegt hinter mir. Zum einen bin ich ja nun noch eine geraume Weile krank geschrieben. Das verschafft mir Zeit zum lesen. Das habe ich auch ausführlich getan. 4 Bücher beendet und ein weiteres begonnen... - das nenn ich mal eine Höchstleistung. Zumindest, was mich angeht.
Mir geht es von Tag zu Tag besser. Täglich mache ich einen Spaziergang, der immer mal wieder so um 100 oder 200 Schritte länger wird. - So langsam komme ich auch den 12.000 Schritten am Tag wieder näher. Auch wenn es nur langsam ist. Aber wenn ich jetzt wieder joggen gehen würde, müsste ich ja auch von Vorne anfangen und erstmal wieder "nur" Intervalltraining machen.
Tja, mir geht es besser, aber ich bin eben noch nicht so weit eben, dass ich jetzt Bäume ausreißen könnte. Deswegen tut mir der Muggel ein wenig leid. Er hat nun in der kommenden Woche Urlaub und möchte so viel machen. Und ich muss immer wieder sagen, dass er das doch bitte allein machen soll, weil ich mir das noch nicht zutraue. - Er macht es aber auch nicht. Er bleibt zu Hause, langweilt sich, während ich Spaß an meinen Büchern habe, und das tut mir so unendlich leid....

Am Montag haben wir jedenfalls unseren kleinen Wirbelwind wieder nach Hause geholt. - Die Urne ist schön geworden.



Nun kann er in Frieden ruhen und wir haben ihn (im übertragenen Sinne) trotzdem noch um uns herum.... - Ich finde die Einrichtung, ein Tier auch nach dem Tod noch bei sich haben zu dürfen, eine feine Angelegenheit...

Am Sonnabend haben wir noch den Geburtstag einer Freundin gefeiert. - Es war ein schöner Nachmittag. Das Wetter war absolut bombastisch und wir haben schön im Garten sitzen können. - Das hat es für mich auch erträglicher gemacht, weil um mich rum alles Raucher waren.
Auf jeden Fall hatte ich zum ersten Mal sein Jahren wieder einen Rock an. Und der hat auch noch die Knie frei gelassen... - Es war gewöhnungsbedürftig, aber am Ende habe ich mich dann doch ganz wohl gefühlt. Ich glaube, den werd eich jetzt öfter mal wieder mit anziehen.

Gelesen:

Beendet habe ich von Naomi Jacobs "Der Tag an dem mein Leben verschwand" - Eine Art Schicksalsbericht, wenn man das so nennen kann. Naomi hat nämlich von einem Tag auf den anderen quasi ihr Leben und Dasein vergessen. Sie glaubt, sie sei wieder 15 und in einem vollkommen falschen Leben. - Ihr Weg, wie sie sich ihr Leben zurück erobert. Ganz schön heftig, was die Frau da durch gemacht hat.
Außerdem hatte ich das Buch "Mein Vater der Deserteur" von René Freund - Ein Sohn wandelt quasi auf den Spuren des früh verstorbenen Vaters.... Recht interessant, aber nicht weltbewegend.
Anders als gedacht, aber doch spannend war denn "Das Magdalena-Vermächtnis" von Datileen McGowan. - Ich habe so eine totale Kirchenuntergangsstory erwartet. Bekommen habe ich aber die Geschichte der Familie Medici, welche ja in Florenz eine ganz große Nummer war. Sehr interessant!
Dann habe ich begonnen, aber noch nicht beendet ein Buch von Andreas Eschenbach. "Das Marsprojekt" ist eine SkyFi-Reihe von ihm und es liest sich eigentlich auch ganz gut. - Einzig das viele Hin und Her hat mich am Ende davon abgehalten, das Buch auch zu beenden. - Heute werde ich es dann wohl fertig bekommen :-)

Arbeit:

Am Freitag habe ich "meine Mädels" mal besucht. - Die armen Socken mussten arbeiten. Da wollte ich sie wenigstens mit einem Eis trösten...

Second Life:

Es läuft, würde ich sagen:
Bei den Fawns und den Pferden haben Zubinchen und ich den Verkauf, quasi nun zusammen gelegt. Die Verkäufe gehen nun so langsam zurück, da das Wetter drausen schöner wird und dem entsprechend weniger Leute im SL unterwegs sind. - Auf diese Weise bleiben wir ein wenig am Ball, haben aber den notwendigen Platz etwas reduziert.
Bei Gerri habe ich wieder einmal ein Podest ergattern können, wo ich im Moment alte Pferde und Traits für einen Spottpreis raus haue. Es deckt die Kosten nicht, räumt aber das Inventar leer...

Topp der Woche:

Der gestrige Geburtstag meiner Freundin. - Schön wars. Einfach nur herrlich.

Flop der Woche:

So langsam werde ich wieder fitter und inzwischen tut es höllisch weh, dass ich noch absolutes Sportverbot habe. Ich darf also nicht mal Fahrrad fahren.... und es pfupfert doch so!!!!! *heul

Samstag, 27. Mai 2017

Tod



Eine kurze Serie vom und am Rennsteig...

Der arme Baum. Abgesägt, weil er irgendwem im Weg war...
Der Wald ist eine lange lange Zeit ohne den Menschen klar gekommen. Und da ging es ihm besser...

Das Bild entstand am 08.04.2012

Freitag, 26. Mai 2017

Freitagsfüller #26.05.2017

vom 26.05.2017




  1. Bei Milka fällt mir der neue Joghurt ein, der zwar komisch, aber interessant schmeckt. Zumindest kaufe ich ihn mir immer mal wieder.
  2. Wie sich heute die Wolken verzogen haben und der Sonne Platz machen mussten, das war schon spektakulär.
  3. Ich verstehe nicht wie dreist doch Leute sein können. Ich war noch am Einräumen, verdammt noch mal, Da krakelt mich die Fotze voll und wollte wissen, ob ich die Parklücke frei machen würde. Blöde Kuh!
  4. Es gibt Farben, die sind zeitlos. Die gehen einfach immer!
  5. Das Gefühl von Befreihung hat mich in den letzten Tagen mehrfach mal eben so überfallen. Immer dann, wenn mir bewusst wurde, dass ich die OP`s endlich hinter mir habe.
  6. Es gibt Klamotten, die sind einfach wie für mich gemacht.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Waagrechte in meinem Bett, morgen habe ich geplant, ein wenig Wäsche und einen Spaziergang zu  machen und Sonntag möchte ich viel lesen und Sonne satt tanken!

Zum Originalartikel geht es HIER lang!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Rennsteig



Eine kurze Serie vom und am Rennsteig...

Der Weg ist stellenweise so richtig hässlich vom Menschen gebragdigt und bearbeitet. - So wie hier.
Stellenweise läuft man aber auch auf naturbelassenem Waldweg.
Das Natürliche ist mir lieber, aber auf Radfahrer wird auch mehr und mehr eingegangen. Und die brauchen eine Rennpiste, die sie dann auch ohne Rücksicht auf Verlauste nutzen.

Die Bilder entstanden am 08.04.2012

Mittwoch, 24. Mai 2017

Mirjam Mous - „Virus“

ISBN: 9-783-401-60217-2

Mit dem Cover konnte ich zunächst erst einmal nicht wirklich etwas anfangen. Es waren auch nichts weiter als Titel und Name der Autorin zu sehen. Ansonsten war es Schwarzer Grund mit zahlreichen bunten Totenköpfen darauf. - Es war definitiv der Titel, der mich neugierig gemacht hat. Das Wort "Virus" allein hat bei mir die Hoffnung auf eine Heldin oder einen Held im weißen Kittel geweckt. Auf spannende und knappe Krankheitsgeschichten. Eine drohende Epidemie, die in letzter Sekunde verhindert wird. Aber... Nun ja...

Es sollte eigentlich eine normale Urlaubsreise für die Jungen werden. Doch schon die Tatsache, dass Hopper einen Menschen überfährt und abhaut ist für Kris die absolute Krise. Er leidet am Tourette-Syndrom und hat es schwer, seinen Körper und das Auto unter Kontrolle zu halten.
Das Auto landet in einem Entwässerungsgraben und die Jungen in Odrin.
Was auf den ersten Blick wie ein verschlafenes spanisches Dorf wirkt, entpuppt sich nach einer Weile als "Versuchslabor" einer durchgeknallten Wissenschaftlerin, die ihr Zulassung schon lang eingebüßt hat und mit einem gestohlenen Virus auf eigene Faust weiter macht.

Auch wenn ich dem Buch zugute halte, dass es eigentlich ein Kinderbuch sein sollte, bin ich komplett enttäuscht. Der Titel verspricht einiges, doch geboten bekommt man so gut wie nichts. Lediglich die Hoffnung, dass es noch spannend wird, hat mich bei der Stange bleiben lassen. Und dann war es auch schon wieder zu Ende. - Nicht mal ein wirkliches Happy End hat es gegeben. Hier kann man nur sagen, dass irgendwie soweit alles gut gegangen ist...
Die Autorin hat einem der Protagonisten das Tourett-Syndrom gegeben. Und das hat sie auch in den zu lesenden Text eingebaut. Allerdings wirkt es am Anfang störend, wenn man noch nicht weiß, wo der Hase lang läuft, und später ist es nur noch langweilig. Immer und immer wieder werden die Zwänge und Ticks in die Handlung irgendwie eingebaut. Daraus entstehen auch die einen oder anderen Probleme, aber im Großen und Ganzen war es meiner Meinung nach eindeutig zu viel des Guten. Es hat gestört!
Einen Kopfkinofilm hatte ich nicht. Am Anfang war es unheimlich schwer für mich, in die Handlung rein zu kommen und dann hat die Spannung absolut gefehlt. Das Thema, moderne Menschen treffen auf Ursprünglichkeit und anders herum, ist komplett ausgelutscht und bringt keine Sensationen mehr hervor.
Das Ende hat mir eine leichte Überraschung beschert. Aber auch wirklich nur eine leichte. Zu viele Klischees wurden bis dahin heran gezogen und nach Bedarf zurecht gebogen.
Es ist ein Kinderbuch, das ist mir schon bewusst, aber dann auf jeden Fall eines, was nicht unbedingt Lust zum Lesen macht. Auch Kinderbücher dürfen durchaus spannend sein.
Die Art zu Schreiben ist schon auf das jüngere Publikum ausgelegt. Und auch der wissenschaftliche Teil ist weg gelassen worden. Aber gerade das hätte dann wohl Spannung erzeugt. Statt dessen hat man halbherzige Erkundungen, ein paar harmlose, religiöse Bräuche und gegenseitiges Unverständnis.

Ihr merkt schon, ich hin nicht in der Lage, an dem Buch auch nur im Ansatz ein gutes Haar zu lassen. Genau genommen war es irgendwie pure Zeitverschwendung. Deswegen bekommt es auch nur einen von fünf Sternen. Und auch den einen nur, weil man null Sterne nicht vergeben kann. Von einer Leseempfehlung reden wir hier lieber mal nicht. Dieses Buch ist das Geld nicht im Ansatz wert, den es kostet. Trotzdem habe ich für alle, die es interessiert, eine Leseprobe auf meiner Websitet.

Wir lesen uns!

(Auszüge des Textes sind auf meiner Website und auch auf Lovelybooks von "TanteGhost" zu finden.)