Freitag, 24. März 2017

Freitagsfüller #414

vom 24.03.2017

  1. Das Leben könnte einfacher sein, wenn die vielen Zweifel und Knüppel zwischen den Beinen nicht währen.
  2. Die Luft beim Gassigehen, schmeckt für mich nach Frühling.
  3. Meine Osterdeko existiert nicht. Aber das liegt ganz einfach daran, dass ich ein Dekomuffel bin. Einfach und praktisch muss es sein.
  4. Ich habe gestern wieder ein Stück an meinem Ponco-Projekt weiter gemacht, wird es jemals fertig werden?
  5. Ich könnte jetzt gerade irgendwas Schönes machen. Das Dumme an der Sache ist, ich habe mir für heute ein wenig haushaltliche Pflichten vorgenommen, aber keine Lust drauf.
  6. Turn- und Trekkingschuhe, sind meine bequemsten Schuhe.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Buch, was ich vielleicht sogar schaffe, morgen habe ich geplant, den Tag einfach mal auf mich zu kommen zu lassen und Sonntag möchte ich mich darauf freuen, dass ich Montag nicht zur Arbeit toben muss!

Zum Origninalartikel geht es HIER lang!

Ein schönes Wochenende allerseits...

Montagsfrage #20.03.2017

Das Buchfresserchen stellt jeden Montag eine Frage. Jeder der Lust und Zeit hat, kann sich an dieser Aktion beteiligen.
Dazu nimmt man einfach die Frage, die Buchfresserchen im Blog stellt, und beantwortet sie in seinem eigenen Blog. - Sehr einfache Sache!!!

Auch ich möchte mich an dieser Aktion beteiligen :-)



Was war dein letzter Re-Read, bzw. welches gelesen Buch hast du zuletzt erneut gelesen

Ach herrje, das kann ich gar nicht sagen. - Ich nehme mir immer wieder vor, dieses oder jenes Buch noch einmal zu lesen, weil ich es förmlich einfach nur verschlungen habe. Aber am Ende kommen dann immer wieder neue, super interessante Werke auf den Markt und schon ist es Essig, mit dem erneuten Lesen.

Fest steht auf jeden Fall, dass ich "Der Pferdeflüsterer" schon mehr als zwei mal gelesen habe. Das Buch lese ich immer dann, wenn ich mal wieder etwas fürs Herz brauche. So eine mit Klisches voll gepackte Geschichte, von der Tochter die aufgeben will und der löwenähnlichen Mutter die kämpft, aber dann doch ihre schwachen Momente hat... und dann dieses Pferd.... was das arme Tier durch macht, weil es seine Reiterin beschützen will

hachz...

Genau, dieses Buch habe ich als letztes gelesen. Aber wann das war, kann ich nicht sagen...

Donnerstag, 23. März 2017

Vicotoria Hislopp - "Die Insel der Vergessenen"

ISBN: 9-783-453-35160-8

Von Victoria Hislop habe ich bis zur Lektüre dieses Buches noch nichts gehört. Und von dem Buch selber habe ich auch nur durch die Sendung "Wunderschön" vom WDR erfahren. Ziemlich zum Schluss erwähnten sie dieses Buch, als sie auf Kreta gedreht haben. Da ich selber im Sommer 2016 auf Spinalonga war, hat mich dieses Buch sofort fasziniert. Ich musste es haben und lesen. - Dumm nur, es war nicht als Ebook zu bekommen. Also habe ich es auf Amazon bestellt. Die Lieferung war mit 4 Tage quälend lang, aber so habe ich mir ein Wochenende für diese Lektüre vorgenommen. Und dieses Wochenende habe ich nicht einmal komplett gebraucht. Das Cover ist in Blau gehalten. Der Himmel ist etwas heller, die Berge heben sich etwas dunkler ab und das Meer ist stilisiert dargestellt. Außerdem sieht man Wasserpflanzen, so etwas wie Schilf, Vögel, Schmetterlinge und Blumen kunterbunt abgedruckt. - Im Nachhinein muss ich sagen, dass das jetzt mit der Story nicht wirklich etwas zu tun hat. Im Gegenteil, es hat mich zuerst etwas abgeschreckt, weil ich einen ziemlichen Kitsch erwartet habe. Aber das war es dann am Ende doch nicht.

Alexis, eine junge Archäologin macht mit ihrem Freund Urlaub auf Kreta. Sie weiß, dass die Wurzeln ihrer Familie auf dieser griechischen Insel zu finden sind. Ihre Mutter jedoch, hüllt sich in Schweigen, was ihre Vergangenheit angeht. Also will Alexis auf diesem Weg etwas über ihre Vergangenheit erfahren.
Durch eine Freundin ihrer Mutter, die noch immer in Plaka lebt, erfährt sie alles über die tragische Vergangenheit ihrer Familie. Sie erfährt vom tragischen Tod ihrer Urgroßmutter, von der Krankengeschichte ihrer Großmutter und sie erfährt, warum ihre eigene Mutter so wenig über sich und ihre Familie sprechen will.
Ihre Familie ist eine tragische Mischung aus Lepra und dem Leben auf Spinalonga, Verrat und Intrigen, Mord und grenzenloser Leidenschaft.

429 Seiten aus Papier und Pappe lassen sich ganz schön unbequem halten, wenn man lange Zeit nichts als Ebooks gelesen hat. Die sind schon wesentlich bequemer. Und wenn man dann noch nicht in der Lage ist, dem Buchrücken einen Schaden zuzufügen, wird es gleich noch einmal schwieriger.
Trotzdem habe ich mich mit Feuereifer an die Lektüre gestürzt. Ich war auf Kreta, ich hatte von Plaka gehört und Spinalonga besucht. Das hat der ganzen Story noch einmal einen besonderen Kick gegeben, weil ich ja an einigen Schauplätzen selber gewesen bin und mir so besser vorstellen konnte, wie es auf Spinalonga ausgesehen hat. Welche Wege die Protagonisten wann zurück gelegt haben und wie anfällig die Insel für den Wind war.
Aber auch so hat die Story viel Spannendes an sich gehabt. Der Leser bekommt das Gefühl, dass die Autorin selber auf der Insel gelebt hat, weil sie von der Lepra geheilt worden ist. Der erste Schreck, als die Lepra am eigenen Körper entdeckt wurde, die Angst vor der unbekannten Kolonie und dem Elend und dann die Hoffnung der Menschen, als bekannt wurde, dass man nah an einem Heilmittel dran ist. Das alles ist so super beschrieben, dass ich es vor meinem geistigen Auge komplett miterlebt habe. Als die Leute dann die Insel alle verlassen konnten, musste ich beim Lesen sogar eine Träne verdrücken. Das alles war so dermaßen emotional, dass ich gar nicht anders konnte, als ein Tränchen zu verdrücken.
Kein Wunder also, dass ich das Buch in genau zwei Anläufen durch hatte. Vorgenommen hatte ich mir ein Wochenende, aber gebraucht habe ich einen Freitag Abend und einen halben Sonnabend. - Eigentlich eine Schande, wenn man bedenkt, wie lang so ein Autor an einem Buch schreibt...
Trotzdem habe ich mich schnell an den Umstand mit dem physischen Buch gewöhnt. Die Seitenaufteilung war sehr augenfreundlich und Dauerlesen in dem Moment gar kein Problem. Die Schrift war angenehm groß und auch an den Stil der Autorin hatte ich mich sehr schnell gewöhnt. Und schon war ich einer komplett anderen Welt, habe mit den Protagonisten gelitten, gebangt und geliebt.
Nach der einen Leseunterbrechung bin ich auch ganz schnell wieder in die Handlung hinein gekommen. Die Kapitel waren zwar recht lang, wären meiner Meinung nach aber auch nicht nötig gewesen. Sie haben lediglich die Handlung etwas übersichtlicher gestaltet, weil es dann irgendwann drei Orte waren, an denen die Protagonisten verteilt waren.

Auf jeden Fall bekommt das Buch von mir eine Bewertung von 5 von 5 möglichen Punkten. Es hat sich nicht als das schmalzige Familiendrama entpuppt, was ich befürchtet hatte (vom Cover her gesehen), sondern als glaubhaft dargestellter Teil der Geschichte Kretas. Fast könnte man meinen, die Protagonisten hätte es genau so wirklich einmal gegeben und die Autorin hat sie interviewt und dann ihre Geschichte nieder geschrieben.
Für alle Interessenten gibt es wieder eine Leseprobe auf meiner Website, die in dem Fall mühsam von Hand abgetippt ist....
Ansonsten...

Wir lesen uns!

(Auszüge des Textes sind auf meiner Website und auch auf Lovelybooks von "TanteGhost" zu finden.)

Mittwoch, 22. März 2017

Die Brandenburg


Rundgang auf der Burgruine Brandenburg am 26.02.2012
Die Brandenburg. Sie thront auf einem Bergrücken oberhalb der Werra. Eine der größten Doppelburgen des Hochmittalalters in Thüringen. Zusammen mit Creuzburg und Wartburg bildeten ein wichtiges Festungsdreieck zur Sicherung der thüringischen Landgrafschaft. Sie war die Geleitburg zum Schutz des Handelsweges von Frankfurt am Main nach Eisenach.
Die Grafen von Wigger gelten als Gründer der Burg. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts wurden sie "Grafen von Brandenburg" genannt. Das genaue Erbauungsdatum der Brandenburg ist unbekannt.
Nach dem 30jährigen Krieg wurde die Burg als Steinbruch genutzt. Und damit begann auch ihr Verfall. Erst 1841 wurde dieser beendet, durch den Großherzog Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach.

Dienstag, 21. März 2017

Ein steiler Anstieg


Rundgang auf der Burgruine Brandenburg am 26.02.2012
Genau das meinte ich, als ich von passendem Schuhwerk redete. - Die Burg ist interessant und sehenswert, aber eben leider nicht für jeden zu besichtigen. Behindertengerecht ist es hier auf keinen Fall!

(Das Bild entstand am 26.02.2012)