Sonntag, 15. April 2018

Wochenzusammenfassung 13., 14. und 15. Kalenderwoche 2018

Allgemein:

So, ich habe, was die Wochenzusammenfassungen angeht, die ganze Sache etwas schleifen lassen. Die Luft war mal wieder raus und Ostern habe ich mir auch anders vorgestellt. Weniger fiebrig auf jeden Fall. Ich habe wirklich die ganze Zeit komplett flach gelegen. Und das nur, weil der Muggel mit seinen Viren ein bisschen ganz schlimm freigiebig war. - Hätte er gerne behalten können.

So kam es dann auch, dass ich in der Zeit wenig bis gar nicht gelesen habe. - Dem entsprechend bin ich jetzt auch innerlich etwas unzufrieden. Aber das wird schon wieder. Vorgenommen habe ich mir ja in diesem Kalenderjahr 52 Bücher. Im Moment hänge ich an Nr. 18. Also durchaus noch ein kleiner Vorsprung. Schauen wir mal, dass es so bleibt.

Am ereignisreichsten war eigentlich die 15. Kalenderwoche. Trotz der Krankschreibung hat es mit dem Urlaub geklappt und dem zufolge auch mit dem Trip nach Berlin.
Berlin selber ist ja immer wieder eine Reise wert. Und wenn man da fünf mal hin fährt, kann man auch fünf mal etwas Neues entdecken. - In diesem Fall war ja das Konzert von David Hasselhoff der ausschlaggebende Grund. - Und es war herrlich.
Ansonsten entdeckt haben wir noch das Sea World und das "Litte Big City", was eine absolut interessante und lustig gemachte Modellaustellung ist. Sie zeigt Berlin in verschiedenen Zeitepochen. - Was wir allerdings wieder so gar nicht richtig gemacht haben, wir haben den großen Fotoapparat nicht mittragen wollen und auf diese Art und Weise mit dem Handy Bilder gemacht. Die Kamera war allerdings besser, als die eigentliche kleine Pocketcam. - Die Hauptsache ist eigentlich, dass wir überhaupt ein paar Erinnerungen haben.
Auf jeden Fall bin ich jetzt auch in Berlin in der Bibliothek angemeldet. Ist schon krass, was alles möglich ist. Ich wohne in Thüringen, mit dem Zug 2,5 Stunden von Berlin entfernt und kann mir nun doch aus Berlin Bücher ausleihen. In Echtzeit runter laden und so ein komplett anderes Angebot zu Nutze machen, als in den Thüringer Bibliotheken. - Ich finds genial. Under der Clou an der Sache ist, dass die Berliner Bibliotheken nur halb so teuer sind im Jahresbeitrag wie die hier bei uns in der Pampa. Sollte sich unsere Verwaltung vielleicht mal eine Scheibe abschneiden.... Denn das modernste und tollste Angebot haben sie nicht gerade.
Am Mittwoch Abend, also am 11. hatten wir dann Karten für den Friedrichstadtpalast. David Hasselhoff Live. Das erste Konzert seiner Deutschlandtourne. - Himmel, war ich aufgeregt. Früher war das immer so ein unerreichbares Ereignis, den mal live zu erleben. Und dann macht der mit 65 Jahren noch einmal eine Tour und ich habe wirklich Karten bekommen. - Es war einfach nur ein gigantomanisch geiler Abend.

Am Donnerstag ging es wieder nach Hause. - Die Bahn war recht voll, was uns im Endeffekt aber egal war, weil wir die Plätze reserviert hatten.
Und gestern waren wir, das erste mal in diesem Jahr, mit dem Motorrad unterwegs. Nicht weit, aber schön. Wir haben einen Kumpel in der Reha besucht. Nach Hause durfte er übers WE nicht, aus versicherungstechnischen Gründen. Also kommt das zu Hause eben zu ihm. Auf jeden Fall hat er sich richtig dolle gefreut.

Ab morgen geht es dann wieder arbeiten. Ich darf in den selben Einsatz wie vor der Krankschreibung und Urlaub. - Das freut mich. Denn ich komme mit den Leuten und mit der Arbeit recht gut zurecht.

Gelesen:

An den Tagen, an denen ich wieder zu Hause war, habe ich dann auch endlich mal wieder ein paar Seiten gelesen. So konnte ich "Gralszauber" von Wolfgang Hohlbein beenden. - Die ganze Reihe war jetzt nicht gerade berauschend. Die Artus-Sage mal etwas anders, etwas mystischer, aber von der Schreibweise her hat man eindeutig gemerkt, dass seine Frau die Sache schön mit versaut hat.
Dann habe ich im öffentlich Bücherschrank "Kryptum" von Augustin Sanches Vidal gefunden. Ein Zufallstreffer, in den ich natürlich direkt rein gelesen habe. - Das Buch ist so ein wenig im Stil von Dan Brown geschrieben. Es geht natürlich um ein Geheimnis, was die Kirche nicht preis geben will und was zum Teil auch im tiefsten Mittelalter spielt. Also ich bin begeistert und werde es auf jeden Fall zu Ende lesen.
Außerdem habe ich "Camp 21 - Grenzenlos Gefangen" von Rainer Werkwerth begonnen. - Der Mensch liest sich echt gut. Vom Schreibstil her super unterhaltend, kein Ding langweilig oder langatmig. Ich glaube, dem Mann werde ich noch öfter begegnen.

Second Life:

Ich habe eine Poniesensation bekommen. Einen Mann mit 10 Traits. - Das ist das Höchste, was man erreichen kann bei den Ponies. Bis jetzt jedenfalls. Und die Tatsache, dass es ein Mann ist, macht die Sache natürlich zu einer weiteren Sensation. - Bin mal gespannt, was ich noch an Weibern dazu bekomme, damit man wieder ein neues Supertrio zurecht zaubern kann.
Ansonsten läuft es ruhig. - Vor Ostern habe ich auf dem Marcetplace richtig gut etwas verkauft, immer mal ging da ein Schmuck oder ein Reh weg. Das ist nach Ostern wieder komplett abgeebbt. Aber im Prinzip ist es mir egal. Wenn immer mal was geht, ist das doch ok.

Topp der Woche:

Auf jeden Fall der Mittwoch Abend mit dem Konzert. - Man könnte sagen, dass ich konzerttechnisch so ein bisschen Blut geleckt habe. Da kann es gut sein, dass ich die eine oder andere Karte noch kaufen werde...

Flop der Woche:

Die Tatsache, dass man im Zug in einem Ruhebereich sitzt und dann so ein Möchtegerngeschäftsmann stundenlang am telefonieren ist, sich so gewählt ausdrückt, dass man seine Wortfindungsstörungen schon in Dauerschleife hört und das ganze noch so laut, dass man den halben Zug damit unterhält. - Klang wie ein Pfaffe, der Typ. Dumm wie Bohnenstroh auf jeden Fall.